Zur Folge von sinkenden Altersleistungen der 1. und 2. Säule steigt die Wichtigkeit des freiwilligen Sparens mittels einer 3. Säule. Im Jahr 2019 wird ein Lohn CHF 80’000 noch zu etwa 70% durch die Altersrente der 1. und 2. Säule ersetzte. Die Studie von Crédit Suisses besagt eine Reduktion der Altersrenten bis zu 45% fürs Jahr 2040 wegen Anpassungen der Altersleistungen von Pensionskassen aufgrund der steigenden Lebenserwartung und dem Rückgang der Renditen der Finanzmärkte.

Seite mehreren Jahre existiert die Möglichkeit die Einzahlungen für die 3. Säule auf ein Bankkonto oder in einen Fonds (Aktien, Obligationen, Immobilien) zu tätigen. Aktuell sind ein Viertel aller 3a-Ersparnisse in Fonds investiert, deren Ersparnis aufgrund der Marktentwicklung schwankt. Diese Schwankungen (Fluktuation) werden von vielen Sparern als unsicher angesehen, was der Hauptgrund für die Zurückhaltung ist.

Ein Vergleich der traditionellen Lösung (Bankkonto) mit jener in Fond über die letzten 30 Jahre zeigt die Leistungsstärke der Fonds auf. Zu diesem Vergleich wurde die Wertentwicklung der Einzahlungen des Fonds Swisscanto BVG3 (Aktienanteil 45%, Obligationenanteil 40%, Immobilienanteil 15%) mit der Wertentwicklung Sparkonti von sechs Grossbanken verglichen. Swisscanto BVG3 erreichte dabei eine jährliche Rendite von 4.9% im Vergleich zur Bankenlösung von 2.83 %. Die Zinse der 3a-Konti von Banken stammen von Crédit Suisse, Migros-Bank, Raiffeisen Suisse, UBS et Zürcher Kantonalbank. Während der letzten 30 Jahren haben wir Finanzkrisen erlebt (en 2008 et 2011), die als Hauptargument für Anlager in Bankkonti dienen. Junge Leute, die einen Anlagehorizont von über zehn Jahre haben, sollten ihre 3a-Zahlungen eher in Fonds tätigen.

Ich stelle nach persönlicher Analyse fest, dass die Zusammenstellung der Fonds von Anbieter zu Anbieter stark variiert. Gleiches gilt für die Verwaltungskosten. Nach eigenem Vergleich von 0.5% tieferen Verwaltungskosten nimmt das Ersparnis um CHF 12’000 zu (Annahme: jährliche Einzahlungen von CHF 3’000 während 30 Jahren, jährliche Rendite von 3%) beläuft sich der Gewinn auf CHF 12’000

Schlussfolgerung : Den geeigneten Fond mit tiefstmöglichen Verwaltungskosten ist der Schlüssel für junge Sparer.

3. Säule in Fond überzeugt längerfristig

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